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Erste Funde - bis heute

Erster Ort nach dem Kreis Kaiserslautern ist talabwärts die Gemeinde Kreimbach-Kaulbach an der Waldlauter im Kreis Kusel. Ihr Blickfang sind die zu beiden Seiten der Bundesstraße 270 gelegenen Kirchen (evangelische rechts mit Turm aus dem 10./11. Jahrhundert und katholische links mit Baujahr 1875) sowie der Hartsteinbruch am Kreimberg.

Die rheinland-pfälzische Doppelgemeinde auf rund 200m über Normalniveau und mit ihren rund 1000 Einwohnern entstand im Zuge der Verwaltungsreform 1968/69. Vorher waren die beiden Dörfer selbständig. Zugeordnet waren sie der Bürgermeisterei Kreimbach, zu der bis dahin auch Rutsweiler an der Lauter und Frankelbach (jetzt Kreis Kaiserslautern) gehörten.

Nach dem Heimatforscher Professor Dr. Ernst Christmann (1885-1974), einem Sohn des Ortes und hier auch Ehrenbürger, ist Kaulbach mit 372 Hektar Gemarkungsfläche benannt nach dem von links der Lauter zufließenden Bach gleichen Namens, Kreimbach mit 572 Hektar Gemarkungsfläche nach dem von rechts der Lauter zufließenden Bach ebenfalls gleichen Namens. Kreimbach konnte sich auf Grund der größeren ebenen Talfläche Zug um Zug größer entwickeln als Kaulbach.

Christmann nennt aus seiner Jugend noch einen als größere Steinstücke zum Beschweren von Eggen vorhandenen Menhir (Steinsäule, etwa 4000 v.Chr.) als ersten Zeugen menschlichen Wirkens, nach langer Unterbrechung gefolgt von einem keltischen Ringwall auf dem Kreimbergplateau ("Heidenburg") und einer anschließenden römischen Befestigungsanlage bis etwa 400 n.Chr.
Diese Zeit belegen zahlreiche Funde, die im Historischen Museum Speyer deponiert sind. Die keltisch-römische Besiedlung erlosch um die Mitte des 5.Jahrhunderts nach dem Hin- und Rückzug der Hunnen (Katalaunische Felder 451).

Die den Tälern folgende Wiederbesiedlung, jetzt durch die Franken, setzte zwischen 600 und 700 n.Chr. vom Glan her ein und mag zwischen 900 und 1100 auch den hiesigen Raum erreicht haben.

Die langsam wachsende Bevölkerung (u.a. 30j. Krieg, Krankheiten, Seuchen) war landwirtschaftlich geprägt. Auf Grund geographischer Gegebenheiten und geringer, mühsam erarbeiteter Erträge, zwangen die sehr bescheidenen Lebensumstände zu Auswanderung (überwiegend nach Amerika, wohin bis heute noch familiäre Beziehungen bestehen) und Wandermusikantentum mit Schwerpunkt um die Jahrzehnte vor und nach 1900.

Mit dem Bau der Lautertalbahn 1883 und der beginnenden Industrialisierung boten sich Verdienstmöglichkeiten in Kaiserslautern, wohin auch heute noch ein Großteil der Arbeitnehmer bei rund 20 km Entfernung täglich auspendelt. Hinzu kommen zahlreiche Arbeitsplätze im 5 km entfernt gelegenen Wolfsteiner Textilwerk Karl Otto Braun.

In der Gemeinde selber bieten der große Hartsteinbruch am Kreimberg und die weithin bekannte Palatia-Malzfabrik je rund 20 Arbeitsplätze. An innerörtlichem Gewerbe sind zu verzeichnen: Bäckerei, Schreinerei, Bilderverkauf, Fuhrpark, Heizöllieferant, Tankstelle mit Reparaturwerkstatt, Gaststätte, Pizzeria, Cafe', Filialen der Kreissparkasse Kusel und der Volksbank Lauterecken.
Die jeweiligen Haushaltspläne der Gemeinde sind ohne Defizite.

Kreimbach-Kaulbach gehört zur Verbandsgemeinde Wolfstein, das auch Standort für die hiesigen Grund-und Hauptschüler ist, ein Kindergarten besteht vor Ort.

An gefallenen Soldaten hat Kreimbach-Kaulbach 26 für den ersten Weltkrieg 1914/18 und 66 für den zweiten Weltkrieg 1939/45 zu beklagen.


Paul Götz, 6.2.2005

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