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Felsabsturz in Wolfstein

Wohnhaus evakuiert
Familie erfährt Welle der Hilfsbereitschaft und Solidarität

Wolfstein/Kreimbach-Kaulbach: Durch einen Felsabbruch oberhalb des Röther Wegs in Wolfstein musste das Wohnhaus einer neunköpfigen Familie am letzten Samstag im Mai kurzfristig evakuiert werden. Infolge umgestürzter Bäume hatten sich große Felsteile gelöst und waren in Richtung des Wohnhauses gerollt. Da weitere Felsen nach zu rutschen drohten, was letztlich auch Leib und Leben der Bewohner gefährdet hätte, wurde von der Verbandgemeindeverwaltung eine sofortige Nutzungsuntersagung für das Gebäude ausgesprochen.

Mit Unterstützung der Verbandsgemeinde fand die Familie für die nächsten Nächte zunächst eine Bleibe in den Ferienwohnungen auf dem Schwanenhof und kurzzeitig auch auf dem Campingplatz in Wolfstein. Nach einiger Suche konnte die Verbandsgemeinde nun ein Wohnhaus in Kreimbach-Kaulbach organisieren, das ausreichend groß ist, um die ganze Familie aufzunehmen. Diese wird solange dort wohnen bleiben müssen, bis oberhalb ihres eigenen Hauses in Wolfstein ein Steinschlagschutzzaun montiert und die Gefahr damit gebannt ist. Grob geschätzt kann dies sechs bis acht Wochen dauern.

Bei ihrem Umzug nach Kreimbach-Kaulbach erfuhr die unverschuldet in Wohnungsnot geratene Familie große Solidarität und Hilfe. Der Landkreis Kusel hatte eigens einen Lkw mit Fahrer geschickt. Annähernd ein Dutzend ehrenamtliche Helfer aus Feuerwehr, Verbandsgemeinderat und -verwaltung packten mit an, und halfen der Familie, das für die bevorstehende Zeit notwendige Mobiliar von Wolfstein nach Kreimbach-Kaulbach zu transportieren. Nach rund drei Stunden war ziemlich alles am neuen Platz und der Job erledigt.

Die Verpflegung der Familie und der Helfer übernahmen der Landgasthof Königsberg aus Wolfstein und der Wolfsteiner Feuerwehrförderverein.

Einen zweiten ehrenamtlichen Einsatz wird es geben, wenn die Familie in wenigen Wochen wieder in ihr Haus nach Wolfstein zurück darf.


Zum Foto:
Solidarität und bürgerschaftliches Engagement: Bei der Notausquartierung der Wolfsteiner Großfamilie packten viele Helfer mit an.

eingestellt : 13.06.2013

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