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Straßen überflutet, Bäume umgestürzt

KUSEL: Nur Sach- keine Personenschäden

Bereits zum zweiten Mal binnen einer Woche sorgte eine plötzlich hereinbrechende Unwetterfront für Schäden im Landkreis Kusel. Besonders betroffen war wieder einmal die Gemeinde Albessen.

Sie waren noch allgegenwärtig, die Bilder der braunen Flut, die in der Nacht zum Donnerstag während eines Unwetters über Albessen hereinbrach. Bis zu 25 Zentimeter hoch ergossen sich die Schlammmassen über Straßen und Bürgersteige, verstopften binnen Sekunden Regenschächte und strömten in die Keller tiefer gelegener Häuser. Mit enormen Einsatz und Engagement gelang es Feuerwehr und freiwilligen Helfern schlimmere Schäden zu vermeiden. Ein Kraftakt, der vor allem bei Albessens Bürgermeisterin Traute Bortscher am Samstagnachmittag auf große Anerkennung stieß. Während der offiziellen Einweihung der neuen Feuerwehrunterkunft im Mehrzweckgebäude nutzte sie die Chance, sich nochmals bei allen Helfern für ihr Engagement zu bedanken. Als Traute Bortscher am Samstagnachmittag ihren Feuerwehrmännern Kompetenz auch in extremen Situationen attestierte, konnte sie nicht ahnen, dass die Unwetter erprobten Floriansjünger schon kurze Zeit später erneut ihre Schlagkraft unter Beweis zu stellen hatten.

Plötzlich dunkle Wolken

Noch während die Feierlichkeiten ihrem Höhepunkt entgegen strebten, zogen plötzlich dunkle Wolken über Albessen auf, die schon kurze Zeit später ihre Schleusen öffneten und einmal mehr für sintflutartige Regenfälle sorgten. Binnen weniger Minuten verwandelten sich Rinnsale in reisende Fluten, gerieten die frisch bestellten und großteils bereits durchweichten Felder rund um den Ort ins Rutschen. Besonders kritisch zeigte sich dabei die Situation am Ortsausgang in Richtung Selchenbach, wo sich ganze Sturzbäche in einem Feld bildeten und sich in den Ort ergossen - Fluten, die die Kanalisation nicht fassen konnte. Und so suchten sich die braunen Fluten einmal mehr ihren Weg durch den Ort, verwandelten Straßen und Bürgersteige binnen kürzester Zeit in schlammige Rutschbahnen und setzten Keller unter Wasser. Mit überfluteten Straßen musste auch die Feuerwehr in Theisbergstegen kämpfen, wo die Ortsdurchfahrt der B423 zeitweise unpassierbar war. Außerdem musste die Feuerwehr einen Baum, der die B423 zwischen Theisbergstegen und Gimsbach blockierte, beseitigen.

Böen nicht stand gehalten

Für den Verkehr zeitweise gesperrt werden mussten einige Straßen rund um Waldmohr, wo Bäume den orkanartigen Windböen nicht standhielten. Besonders betroffen war hierbei die L362 zwischen Waldmohr und Breitenbach, wo mehrere umgestürzte Bäume die Feuerwehr in Atem hielten. Bäume stürzten auch im Gewerbegebiet „In der Lach" und „In den Bruchwiesen" zwischen Waldziegelhütte und Bambergerhof und in der Nähe des Sportplatzes Sand auf die Straße. Zwischen Börsborn und Nanzdietschweiler musste ebenfalls ein Baum von der Fahrbahn entfernt werden.

Laut Polizei Lauterecken stürzten am Samstag, 16.40 Uhr, zwischen Kreimbach -Kaulbach und Rutsweiler/Lauter gleich mehrere Bäume auf die Fahrbahn der B270, woraufhin die Feuerwehr zum Einsatz kam. Zeitgleich sei auch ein Baum auf die Kreisstraße 53 zwischen Grumbach und Merzweiler gestürzt, der von der Feuerwehr beseitigt worden sei.

Trotz der zum Teil chaotischen Straßenverhältnisse attestierte die Polizei den Verkehrsteilnehmern durchweg besonnenes Verhalten. Während des Unwetters kam es weder zu Verkehrsunfällen, noch wurden Personen verletzt. (mgh/say))

MEDERW / MEDERW
Quelle:
Publikation: DIE RHEINPFALZ
Regionalausgabe: Westricher Rundschau
Datum: Nr.118
Datum: Montag, den 22. Mai 2006
Seite: Nr.21
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eingestellt : 23.05.2006

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