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Steinbruchbetrieb beschert Gemeinde finanzielles Polster

KREIMBACH -KAULBACH: Doppelhaushalt 2006/2007 verabschiedet - 700 000 Euro Rücklagen fließen in Sanierungsmaßnahmen

Der Doppelhaushalt 2006/07, der Ausbau der Gehwege und weitere Maßnahmen sowie die Wiederbelebung des Ortskerns standen auf der Tagesordnung des Gemeinderates unter Vorsitz von Ortsbürgermeister Wolfgang Caspers.

Den Ausbau der Gehwege auf einer Gesamtlänge von 400 Metern stellten Mitarbeiter vom Ingenieurbüro Decker Kusel vor. Bereits im Herbst 2005 war die Bestandsvermessung erfolgt, jetzt liegt der Planentwurf vor. Der jetzige Gehweg ist ebenso wie an vielen Stellen die Bordsteinanlage in schlechtem Zustand. Dort, wo die Gehwege eine Breite von bis zu vier Metern aufweisen, können Parkbuchten angelegt werden. Mit Kosten von etwa 230.000 Euro ist zu rechnen, hinzu kommen Kosten von 20.000 Euro für eine Gartenmauer, damit ein breiterer Gehweg möglich ist. Der Gemeinderat stimmte dem Planentwurf einstimmig zu. In einer Anwohnerversammlung soll über die Maßnahme informiert werden.

Fred Wolf von der Verwaltung stellte den Haushalt 2006/07 vor. Kreimbach -Kaulbach sei die einzige Gemeinde von 15 im Bereich der Verbandsgemeinde Wolfstein, die einen ausgeglichen Haushalt aufweisen könne, darüber hinaus sogar noch eine freie Finanzspitze, sagte Wolf. Grund hierfür sei das Unternehmen, in dessen Besitz der Steinbruch ist und durch dessen jährliche Pachteinnahmen erhebliche Einnahmen im Haushalt zu verbuchen seien. Man habe zwar, so Wolf, in der Ortsgemeinde viele Nachteile durch den Steinbruch, aber eben auch Vorteile.

Von den jetzigen Rücklagen in Höhe von mehr als 700.000 Euro werden allerdings in den kommenden zwei Jahren zahlreiche Maßnahmen durchgeführt werden. Wenn alles verwirklicht werden kann, was sich die Ortsgemeinde vorgenommen hat, werden hiervon 300.000 Euro im Jahr 2006 und weitere 175.000 Euro im Jahr 2007 gebraucht. Trotzdem, so Wolfgang Caspers, auch wenn man Geld von den Rücklagen nehme, so sei dies doch immer in der Ortsgemeinde gut angelegt.

So sind schwerpunktmäßig Investitionen geplant im Bereich der Ortsstraßen, Investitionen an der Dorfgemeinschaftshalle und dem Bürgersaal sowie Maßnahmen am ehemaligen Rathaus. Dem als Entwurf vorliegenden Haushaltsplan nebst Satzung wurde einstimmig zugestimmt.

Auf den Weg gebracht wurde die Berechnung von Kosten zum Ausbau des Dachgeschosses im ehemaligen Rathaus als Wohnung und eine Renovierung des Bürgersaals. Beschlossen wurde auch die Anschaffung eines Treppenlifts in der Dorfgemeinschaftshalle vom Erdgeschoss in den Bürgersaal.

Seit einigen Jahren ist Kreimbach -Kaulbach Schwerpunktgemeinde im Rahmen der Dorferneuerung. Gefördert werden in diesem Zusammenhang auch Privatmaßnahmen. Gedanken müsse sich die Gemeinde auch machen, wie eine Verödung des Ortskerns vermieden werden könne. Ältere Häuser müssten verkauft werden und junge Familien sollten den Ortskern wiederbeleben. Dem Vorschlag von Wolfgang Caspers, Personen, die ein Haus kaufen, renovieren oder modernisieren, mit einem bestimmten Betrag zu unterstützen, wurde zugestimmt. Angedacht ist, dass Personen, die bereits einen anerkannten Förderbescheid im Rahmen der Dorferneuerung haben, zusätzlich zu unterstützen. Bürgermeister Michael Kolter führte aus, dass die Verwaltung erst einmal ein Konzept erstellen werde, welche Möglichkeiten es gebe, einen gemeindlichen „Fördertopf" zu schaffen. Zu einem späteren Zeitpunkt soll dann die weitere Vorgehensweise festgelegt werden. (asi)

LOOKH / LOOKH
Quelle:
Publikation: DIE RHEINPFALZ
Regionalausgabe: Westricher Rundschau
Datum: Nr.42
Datum: Samstag, den 18. Februar 2006
Seite: Nr.19
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eingestellt : 23.02.2006

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